Für frischgebackene Eltern ist die Wahl des richtigen Kindersitzes nicht immer ganz einfach – aber auch Mehrfach-Eltern können mittlerweile in dem großen Angebot an Kindersitzen und den unterschiedlichen Prüfnormen schnell den Überblick verlieren. Denn auch wenn es die Anschnallpflicht für Kinder schon seit 1993 gibt, ändern sich immer wieder die Anforderungen an einen guten und vor allem sicheren Kindersitz. Wie geben hier einen Überblick über die unterschiedlichen Anforderungen, Prüfnummern, Normgruppen und weitere Informationen bis hin zu den Favoriten aus unserem Vergleich und die am besten getesteten Kindersitze von Stiftung Warentest.

 

Kindersitzpflicht in Deutschland seit 1993

Seit 1993 ist es in Deutschland per Gesetz in der Straßenverkehrsordnung (StVO) verankert, dass Kinder bis zu einer Körpergröße von 1,50 m im Auto auf einen geprüften, zugelassenen und der Größe des Kindes entsprechenden Kindersitz angeschnallt werden müssen. Bei größeren Kindern ist das in der Regel eine Sitzerhöhung, bei kleineren Kindern und Babys richtet sich der geeignete Kindersitz nach Normgruppen, in denen die Einteilung meistens nach Gewicht stattfindet.

Wichtig bei der gesetzlichen Anschnallpflicht bei Kindern ist, dass zum Beispiel durch die Sitzerhöhung bei älteren Kindern der Dreipunkt-Gurt so am Körper des Kindes so sitzt, wie bei einem Erwachsenen. Sobald das Kind die Größe von 1,50 m erreicht hat, darf es dann aber auch ohne Kindersitz im Auto mitfahren – Voraussetzung ist hierbei natürlich, dass der Dreipunkt-Gurt gut sitzt und wirklich passt. Dafür braucht das Kind auch noch keine 12 Jahre als sein – der sichere Verlauf des Gurtsystems richtet sich alleine nach der Größe des Kindes und nicht wie häufig angenommen nach dem Alter.

  • Gesetzliche Mindestanforderungen für Kindersitze

Seit 2008 schreibt der Gesetzgeber vor, dass alte Kindersitze nicht mehr verwendet dürfen bzw. sie bestimmte Prüfnormen aufweisen müssen und damit den aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Zugelassen sind dadurch Kindersitze mit den Prüfnormen ECE-R 44/03 und ECE-R 44/04. Dabei steht ECE-R 44 für die gesetzlichen Mindestanforderungen, die Kindersitze in puncto Sicherheit erfüllen müssen und die Folgenummern 01 – 04 entsprechen jeweils den aktuellen Sicherheitsprüfungen.

Kindersitze mit den darunterliegenden Prüfnummern 01 und 02 entsprechen also nicht mehr den aktuellen Mindestanforderungen und dürfen nicht verwendet werden. Zu finden ist die aktuelle Prüfnummer immer auf einem orangefarbenem Etikett, das direkt am Kindersitz angebracht ist.

  • i-Size – die neue Prüfnorm ECE-R 129 seit 2013

Ab Juli 2013 gibt es als zusätzliche Prüfform i-Size (ECE-R 129) die seitdem bei einigen Eltern für Verwirrung sorgt. i-Size-Kindersitze orientieren sich ausschließlich an der Größe des Kindes und nicht wie die Kindersitze der ECE-44-Prüfnorm an das Gewicht des Kindes. Zusätzlich setzen sie eine Isofix-Vorrichtung im Auto zum Befestigen des Kindersitzen voraus.

Der Vorteil des Isofix-Systems liegt übrigens ganz klar darin, dass diese Kindersitze über ein eigenständiges Befestigungssystem verfügen und nicht mit dem Dreipunkt-Gurt des Autos befestigt werden – dadurch sitzen die Kindersitze sicherer und fester im Auto – selbst dann noch, wenn kein Kind im Kindersitz sitzt. Durch das eigene Gurtsystem können die Gurte des Kindersitzes individuell an das Kind angepasst werden.

ECE-R 129 als zusätzliche Prüfnorm zu ECE-R 44
Für welchen Größenbereich ein i-Size-Kindersitz geeignet ist, legen die Hersteller selbst fest. Die reguläre Prüfnorm ECE-R 44 wird allerdings durch i-Size nicht ersetzt, sondern läuft lediglich parallel zu den gesetzlichen Mindestanforderungen der ECE-44-Prüfnorm. Kindersitze mit der Prüfnorm ECE-R 129 (PDF vom ADAC) sind also für die Hersteller von Kindersitzen nur eine weitere Form der Zulassung.

Normgruppen 0 bis III – Kindersitze nach Gewicht, Größe und Alter

Kindersitze werden von den Herstellern in unterschiedliche Normgruppen eingeteilt. Durch die unterschiedlichen Normgruppen der Kindersitze soll es den Eltern leichter gemacht werden, den passenden Kindersitz zu finden, denn genau das ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines sicheren Autokindersitzes: Er muss zum Körper des Kindes passen.

Die Angaben der Hersteller sind also Werte, an denen sich die Eltern grob orientieren können. Dennoch ist es unerlässlich, das Kind immer zum Kauf des Autositzes mitzunehmen und es probesitzen zu lassen.

Die Normgruppen für Autokindersitze richten sich in der Regel ausschließlich an das Gewicht des Kindes, auch wenn häufig die Größe und das Alter mit angegeben werden – damit sind allerdings nur Mittelwerte gemeint, welche Größe und welches Gewicht ein Kind in einem bestimmten Alter hat. Da sich Kinder aber nicht an Normen halten und sich unterschiedlich entwickeln, ist der entscheidende Faktor beim Kauf eines Kindersitzes vor allem das Gewicht.

Anders bei Babyschalen, hier spielt auch die Körperlänge zusätzlich eine Rolle, da es wichtig ist, dass der Kopf ausreichend geschützt wird. Rechtzeitig in den nächsten Kindersitz wechseln ist also wichtig. Sobald der Kopf des Babys über den Rand der Babyschale ragt, ist es unbedingt Zeit für einen neuen Kindersitz in der nächsten Größe! Allerdings lohnt es sich beim Kauf einer Babyschale nach einem Modell Ausschau zu halten, in dem das Kind so lange wie möglich sitzen kann, denn gerade Babyschalen gehören zu den sichersten Modellen unter den Autokindersitzen.

Kindersitz-Test 2017 für Normgruppe 0 (von 0 bis 13 Kilogramm)

Babyschalen gehoeren zur Normgruppe 0 | © panthermedia.net / melpomen
Babyschalen gehoeren zur Normgruppe 0 | © panthermedia.net / melpomen

Babyschalen werden direkt ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 13 Kilogramm (und einer Körpergröße bis ca. 75 cm) verwendet. Das wichtigste Kriterium um zu erkennen, ob das Kind zu groß für die Babyschale ist, ist der Kopf – ragt dieser über den Rand der Schale hinaus, sollte in die nächste Größe gewechselt werden. Wir haben hier die Babyschalen Evo-Lunafix* von Kiddy, die Cybex Cloud Q* und den Maxi Cosi Citi* für euch verglichen.

Kiddy Evo-Lunafix im Kindersitz-Test 2017

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Die Kiddy-Babyschalen überzeugen immer wieder mit guten Testergebnissen, wenn es um die Normgruppe 0 der Autokindersitze geht. Die Babyschale Evo-Lunafix* für Kinder bis 13 Kilogramm wartet mit einer sehr guten Verarbeitung und mit einem sehr hohem Sicherheitsniveau auf.

Die Handhabung ist sehr einfach und mit nur 5,2 Kilogramm gehört die Evo-Lunafix* zu den leichten Modellen unter den Babyschalen. Die Montage erfolgt sicher gegen die Fahrtrichtung auf einer dazugehörigen Isofix-Basis. Dadurch geht der Einbau des Sitzes besonders schnell und auch für das Anschnallen des Babys braucht man nur wenige Handgriffe.

Insgesamt ist die Babyschale sehr schön ausgepolstert, so dass für das Baby eine bequeme Position mit einer bequemen Beinauflage und gutem Blick nach Außen entsteht. Der Clou dieser neuen Babyschale von Kiddy kommt allerdings noch: Sie ist nicht nur eine einfach Babyschale, in der das Baby in seiner bekannten halbliegenden Position liegt, sondern kann auch noch mit ganz wenigen Handgriffen in eine Liegeposition gebracht werden – so entsteht für das Baby eine bequemere Position beim Schlafen, die zudem noch viel gesünder für den Rücken ist –

Babyschale mit Lattenrost
Ein integriertes Lattenrost sorgt dafür, dass unangenehme Stöße während der Autofahrt abfedern soll. Laut Kiddy besitzt die Babyschale eine maximale Körperstützung und liegt tatsächlich in der Ergonmie unter den Babyschalen ganz weit vorne.

Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Innovation ist bei der Kiddy Evo-Lunafix* ihr ausgeklügeltes Travelsystem. Gerade für Eltern, die viel unterwegs sind, ist diese Babyschale optimal geeignet. Alleine durch die leichte Handhabung der Isofix Base 2 fällt der aufwendige Ein- und Ausbau dieses Kinderautositzes weg. Dazu kommt, dass die Babyschale kompatibel mit vielen gängigen Kinderwagenmodellen ist und dadurch besonders vielseitig einsetzbar.

Für rund 400 Euro bekommt man mit der Kiddy Evo-Lunafix* eine sichere Babyschale mit sehr viel Komfort und einer besonders leichten Bedienbarkeit.

Cybex Cloud Q mit Isofix-Basis Base Q-fix im Kindersitz-Test 2017

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Die Cybex Cloud Q* gehört zu den Testsiegern von Stiftung Warentest unter den Babyschalen. Besonders in der Unfallsicherheit hat die Cloud Q besonders gut abgeschnitten, aber die innovative Babyschale hat noch mehr zu bieten.

Gerade in der Ergonomie punktet die Cloud Q mit einer vollständig verstellbaren Rückenlehne, die das Baby nahezu komplett in eine waagerechte Liegeposition bringt.

Zusätzlich verfügt sie über eine Verlängerung der Beinauflage – dadurch wird aus der Babyschale fast ein vollwertiger Ersatz eines Kinderwagens. Denn auch daran hat Cybex bei der Entwicklung der Babyschale gedacht: In Verbindung mit Cybex Kinderwagen erhalten hier Eltern ein praktisches und ausgeklügeltes Reisesystem.

Die Handhabung der Cybex Cloud Q* ist einfach und unkompliziert: Die Einstellungen der Liegeposition kann mit einer Hand eingestellt werden. Die Kopfstütze kann in elf Stufen für das Baby angepasst werden, so dass es je nach Situation – im Schlaf- oder Wachzustand – immer in einer komfortablen und bequemen Position liegt. Durch die Isofix-Basis geht das Ein- und Ausbauen besonders schnell von der Hand – dadurch lässt sich ein fehlerhaftes Einbauen durch den Dreipunkt-Gurt verhindern.

Echtes Leichtgewicht
Mit nur 5,7 Kilogramm gehört die Babyschale Cybex Cloud Q* zu den leichten Modellen, was den einfachen Transport erleichtert und deshalb auch gerade für Eltern geeignet ist, die viel mit dem Baby unterwegs sind.

Eine gute Auspolsterung und extra breite und weiche Gurte sowie der teleskopische lineare Seitenaufprallschutz sind weitere wichtige Sicherheitsfaktoren, die Verletzungen bei einem Unfall minimieren und die Aufprallkräfte im Falle eines Unfalls vom Baby wegleiten.

Für einen Preis von rund 320 Euro erhält man mit der Babyschale Cloud Q von Cybex eine sichere und komfortable Möglichkeit, das Baby zu transportieren.

Maxi Cosi Citi im Kindersitz-Test 2017

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Der Maxi Cosi Citi* ist eine besonders leichte Babyschale, die sich besonders gut für den täglichen Einsatz im Auto als auch für unterwegs eignet. Stiftung Warentest bewertete diese Babyschale insgesamt mit gut, dabei schnitten gerade die Ergonomie und die geringe Schadstoffbelastung besonders gut ab.

Bei einem frontalen Aufprall wird das Verletzungsrisiko als sehr gering eingestuft, bei einem Seitencrash durchschnittlich.

Die einfache Handhabung des Maxi Cosi Citi* ermöglichen einen schnellen Ein- und Ausbau des Kindersitzes und ist damit auch ideal dafür geeignet, ihn auch schnell in andere Autos einzubauen oder unterwegs als Kinderwagenaufsatz zu verwenden. Zusätzlich ist die Babyschale für die Verwendung in Flugzeugen zugelassen. Für die Sicherheit sorgen zusätzlich noch das Side Protection System und ein angenehm gepolsterter Dreipunkt-Gurt mit einem sehr guten Verlauf.

Leicht, flexibel, sicher - und günstig!
Bei einem Preis von rund 100 Euro kann man mit dem Maxi Cosi Citi* kaum etwas falsch machen. Durch das leichte Gewicht und die einfache Bedienung ist er besonders flexibel einsetzbar und bietet dazu ein hohes Maß an Sicherheit.

Kindersitz-Test 2017 für Normgruppe I (von 9 bis 18 Kilogramm)

Kindersitz Normgruppe 1 | © panthermedia.net / mathom
Kindersitz Normgruppe 1 | © panthermedia.net / mathom

Kindersitze in der Normgruppe I fangen schon bei einem Gewicht ab 9 Kilogramm an und hören bei 18 Kilogramm auf. Falls das Kind mit diesem Gewicht allerdings von der Körpergröße noch in die Babyschale passen sollte, ist es besser diese auch tatsächlich so lange wie möglich zu nutzen. In unserem Kindersitz-Vergleich 2017 haben wir für euch die Kindersitze Recaro Optiafix*, Kiddy Phoenixfix 3* und den King II LS* von Britax Römer einmal genauer angesehen.

Recaro Optiafix im Kindersitz-Test 2017

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Recaro ist schon im Motorsportbereich bekannt für seine hohe Qualität für die Produktion von Autositzen. Und auch wenn es um die Entwicklung von Autokindersitzen geht, wird Recaro diesen Ansprüchen gerecht. Mit dem Optiafix* hat Recaro einen Kindersitz auf dem Markt gebracht, der alle nötigen Sicherheitsstandards erfüllt und darüber hinaus noch viel mehr kann.

Unter den Kindersitzen der Normgruppe I schnitt er bei Stiftung Warentest direkt als Testsieger ab. Die Überprüfung von möglicherweise enthaltenen Schadstoffen ergab sogar ein Ergebnis von einem glatten sehr gut.

Der Recaro Optiafix* verfügt über eine ziemlich solide und gute Verarbeitung und ist durch das Isofix-System schnell und einfach in jedes Auto eingebaut, dass über dieses System verfügt.

Maximale Sicherheit durch Stützfuß
Zusätzlich sorgt der Stützfuß für Stabilität und somit auch Sicherheit. Das unsichere und auch oftmals wackelige Befestigen mit dem Dreipunkt-Gurt fällt somit weg, was zu einer maßgeblich erhöhten Sicherheit führt.

Durch die stabile Befestigung und einem seh guten Gurtverlauf ist das Verletzungsrisiko bei einem Aufprall gering. Gerade das gut verarbeitete und dadurch sicher am Körper entlanglaufende Gurtsystem, das ein Verdrehen und Verrutschen der Gurte verhindert, sorgt für maximale Sicherheit.

Einen zusätzlichen Pluspunkt erhält der Recaro Optiafix* ganz klar durch seine Ergonomie: So verfügt der Kindersitz Optiafax über ausreichend Platz mit gleichzeitiger Sicherheit, eine gute Beinauflage, eine mehrfach höhenverstellbare Kopfstütze und eine schnelle und einfach Einstellung für die Ruheposition des Kindes.

Für rund 300 Euro ist der Recaro Optiafix* ganz klar ein Kindersitz für Kindr bis zu 18 Kilogramm, der alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und zudem noch besonders komfortabel und qualitativ hochwertig ist.

Kiddy Phoenixfix 3 im Kindersitz-Test 2017

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Der Phoenixfix 3* von Kiddy gehört zu den Kindersitzen, die auch bei Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil der Note 1,7 besonders gut abgeschlossen haben. Ein besonderer Pluspunkt: Bei der Überprüfung der Schadstoffanteile erhielt er sogar die glatte Note sehr gut.

Vor allem aber auch was die Unfallsicherheit betrifft, überzeugt der Kiddy Phoenixfix 3* durch eine hohe Sicherheit. So ist gerade bei einem Frontcrash das Verletzungsrisiko hier minimiert, bei einem Seitencrash wird das Risiko laut Stiftung Warentest sogar als sehr gering eingestuft. Die Handhabung des Einbaus ist unkompliziert und wenn der Phoenixfix 3 richtig eingebaut wurde, verfügt er über einen stabilen und sicheren Stand.

Rundumschutz durch Fangkörper und Honey Comb 2
Eine dicke Polsterung und gute Beinauflagen sorgen für eine bequeme Position für Kinder ab ca. einem Jahr. Für sehr kleine Kinder verfügt er über ein ergonomisch angepasstes Kissen und der zusätzlich integrierte Fangkörperschutz sorgen für einen sehr guten Rundumschutz und mehr Sicherheit.

Das Fangkörpersystem bietet besonders den Kleinsten einen sicheren Schutz bei Aufprällen oder Bremsmanövern, da es den Kopf und den Halsbereich besonders schützt. Der Fangkörper absorbiert die entstehende Energie, die bei einer starken Bremsung entsteht und hat eine ähnliche Funktion wie ein Airbag. Für den Rundumschutz sorgt zusätzlich der „Honey Comb 2“, der im Kopf- und Schulterbereich eingesetzt wird.

Nutzbar ist dieser Kindersitz der Normgruppe I und ist mit der neuesten Prüfnorm ECE-R 44/04 geprüft für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 18 Kilogramm. Befestigt wird der Kindersitz Kiddy Phoenixfix 3* mit Isofix und dem intergrierten k-fix+System – dieses System lässt sich seitlich verschieben und schützt so zusätzlich vor seitlichen Aufprällen, da die Energie weggeleitet wird. Zudem sorgt dieses System dafür, dass die Sitzposition für das Kind mit wenigen Handgriffen eingestellt werden können.

Für ca. 230 Euro ist dieser Kindersitz schon alleine aus Sicherheitsaspekten, aber auch bezüglich der komfortablen und leichten Bedienung zu empfehlen und überzeugt vor allem auch durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis.

Britax Römer King II LS im Kindersitz-Test 2017

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Als soliden, sicheren und sehr gut verarbeiteten Kindersitz kann man den King II LS* von Britax Römer bezeichnen. Stiftung Warentest schätzte beim Seitencrash ein geringes Verletzungsrisiko ein und hob als Pluspunkt für die Sicherheit insbesondere den sehr guten Gurtverlauf hervor.

Durch die Note sehr gut bei der Schadstoffprüfung kann man sich bei dem Kindersitz King II LS* zudem auf eine geringe Schadstoffbelastung verlassen, was gerade dann wichtig ist, wenn der Kindersitz täglich im Einsatz ist. Der Einbau des Sitzes geht einfach und schnell und lässt sich gleichzeitig sehr sicher mit dem Auto verbinden. Durch die einfache Handhabung werden Einbaufehler minimiert, was die Sicherheit bei einem Unfall erhöht.

Licht- und Tonindikator zeigt die optimale Spannung des Gurtes an
Eine sehr gute Beinauflage und schöne dicke Polsterung sorgen für den komfortablen und bequemen Transport des Kindes, was sich insbesondere auf längeren Fahrten bezahlt macht. Zudem ist der Kindersitz mit einem Licht- und Tonindikator ausgestattet der dafür sorgt, dass man das Kind mit der optimalen Spannung des Gurtes anschnallen kann.

Die Sitzpositionen sind mehrfach verstellbar, so dass das Kind auf längeren Reisen bequem schlafen kann, ohne dass der Rücken und der Nacken unnötig belastet wird. Zusätzlich ist die Kopfstütze bequem mit einer Hand höhenverstellbar – das ist nicht nur praktisch für das Mitwachsen des Kindes, sondern dadurch können auch andere Kinder mit anderen Größen schnell mal transportiert werden.

Der Britax Römer King II LS* ist für Kinder bis zu einem Gewicht von 18 Kilogramm – ca. 4 Jahren – geeignet und kann direkt nach der Babyschale ab 9 Kilogramm genutzt werden. Als besonderen Pluspunkt zu den Sicherheitsfaktoren sehen wir hier das einfache Entfernen der Bezüge, um sie zu waschen. Gerade das lästige Aus- und Einfädeln der Gurte entfällt und finden wir besonders praktisch.

Mit einem Preis von rund 260 Euro kann man mit dem King II LS* als sicheren, praktischen und hochwertig verarbeiteten Kindersitz der Normgruppe I nichts verkehrt machen.

Kindersitz-Test 2017 für Normgrupp II/III (von 15 bis 36 Kilogramm)

Kindersitz Normgruppe 1 und 2 | © panthermedia.net / marchibas
Kindersitz Normgruppe 1 und 2 | © panthermedia.net / marchibas

Kindersitze in der Normgruppe II sind für Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 und 25 Kilogramm geeignet. Spätestens in dieser Kindersitzgruppe ist es empfehlenswert, sich für einen Kindersitz zu entscheiden, der mitwächst. Bei mitwachsenden Kindersitzen kann man die Rückenlehne und die Kopfstütze in der Höhe verstellen und so der Größe des Kindes anpassen.

Die Normgruppe III richtet sich als letzte Gruppe der Autokindersitze an 7 bis 12jährige mit einem Gewicht zwischen 25 bis 36 Kilogramm. In der Regel handelt es sich hier um einfach Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne. Für Kurzstrecken oder Autofahrten bei Freunden, Verwandten und Bekannten sind reine Sitzerhöhungen durchaus praktisch.

Für den dauerhaften Gebrauch eignen sich hier allerdings besser mitwachsende Kindersitze, da diese über einen Rückenlehne und einen Seitenschutz verfügen und so das Kind besser geschützt ist. Unter der Normgruppe II/III findet man in der Regel die meisten Kindersitze ab einem Gewicht von 15 Kilogramm. In unserem Vergleich stellen wir euch die Kindersitze Kidfix II XP Sict* von Britax Römer, Cybex Solution M-fix* und den Maxi Cosi RodiFix* vor.

Britax Römer Kidfix II XP Sict im Kindersitz-Test 2017

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Der Kidfix II XP Sict* von Britax Römer gehört unter den Autokindersitzen der Normgruppe II/III für Kinder ab 15 Kilogramm eindeutig zu einem der sichersten Autositze, die mit dem Kind auch optimal mitwachsen. Kinder ab ungefähr 4 Jahren können hier sicher und gleichzeitig komfortabel transportiert werden.

Mit einer Gesamtnote von 1,8 im Qualitätsurteil und sogar einer 1,0 in der Prüfung der Schadstoffanteile schneidet der Kidfix auch bei Stiftung Warentest besonders gut ab. Als gering wird hier auch das Verletzungsrisiko bei einem Frontcrash und besonders gering bei einem Seitencrash eingeschätzt. Zu den hohen Sicherheitsfaktoren gehören der sehr gute Gurtverlauf und auch der stabile und sichere Einbau im Fahrzeug.

Gesetzliche Mindestanforderungen weit übertroffen
Besonders hervorzuheben ist bei dem Britax Römer Kidfix II XP Sict*, dass er die gesetzlichen Mindestanforderungen der Prüfnormen weit übertrifft. Mit der Entwicklung des XP-PAD, der bis zu 30 Prozent die Kräfte bei einem Aufprall vom Halsbereich wegleitet, hat Britax Römer einen besonders sicheren Frontalaufprallschutz entwickelt und die neue SecureGuard-Technologie sichert die optimale Positionierung des Beckengurtes.

Einen sehr guten Seitenschutz bieten zudem die stark gepolsterten Seiten mit der SICT-Technologie. Die Befestigung des Kindersitzes erfolgt mittels Isofix-System, das für eine weitere Stabilisierung im Auto sorgt. Aber auch in Autos, die nicht mit Isofix ausgestattet sind, kann der Kidfix mühelos mittels Dreipunkt-Gurt eingebaut werden.

Auch Ergonomie hat sich Römer bei diesem Kindersitz besonders auf die Fahne geschrieben: Durch die V-förmige Rückenlehne sorgt sie für eine perfekte Passform und die Kopfstützen sowie obere Gurtführung kann komplett den Anforderungen des Kindes entsprechend eingestellt werden.

Für ungefähr 200 Euro ist der Autokindersitz Kidfix II XP Sict* ein sicherer – auch mitwachsender – Autositz, der Komfort und Sicherheit auf höchstem Niveau bietet und lange einsetzbar ist.

Cybex Solution M-fix im Kindersitz-Test 2017

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Der Cybex Solution M-fix* zählt zu den leichten und ziemlich sicheren Kindersitzen, die sich schnell und einfach Ein- und Ausbauen lassen und durch das Isofix-System für besondere Stabilität sorgen. Er ist für Kinder mit einem Gewicht von 15 bis 36 Kilogramm geeignet und gehört als auch mitwachsender Kindersitz zur Normgruppe II/III.

Laut Stiftung Warentest ist das Verletzungsrisiko bei einem Aufprall bei diesem Kindersitz gering, sehr gering sogar bei einem Seitencrash. Auch die Gefahr, dass der Sitz durch einen fehlerhaften Einbau nicht richtig sitzt, ist sehr gering, da die Bedienung sehr einfach ist. Ein zusätzliches Puls ist ganz klar auch der individuell verstellbare lineare Seitenaufprallschutz.

Zusätzlich zu den Sicherheitsfunktionen überzeugt der Solution M-fix* durch seinen hohen Komfortstandard. So lässt sich die Kopfstütze dreifach in der Neigung verstellen und sorgt damit nicht nur für eine bequeme Schlafposition, sondern sorgen zusätzlich für ein hohes Maß an Sicherheit, da sie dadurch den optimalen Schutz für den Kopf bei einem seitlichen Aufprall sorgen.

Kein Nach-Vorne-Kippen des Kopfes mehr
Durch die verstellbare Kopfstütze wird der Schwerpunkt des Kopfes nach hinten verlagert – dadurch wird verhindert, dass der Kopf im Schlaf nach vorne kippt, wie es in vielen anderen Kindersitzen der Fall ist. Zudem ist die Kopfstütze 12-fach in der Höhe verstellbar, so dass der Kindersitz sich jederzeit optimal an die Größe des Kindes anpasst.

Weitere Pluspunkte des Cybex Solution M-fix* sind das Belüftungssystem, das gerade an heißen Tagen für ein angenehmes Sitzklima für das Kind sorgt und die verstellbare Rückenlehne, die sich dadurch ideal an die Rückbank des Autos anpasst und für zusätzlichen Halt sorgt.

Den Solution M-fix von Cybex gibt es schon für rund 180 Euro und punktete bei uns ganz klar durch seine neuesten Sicherheitsstandards und das Preis-Leistungsverhältnis.

Maxi Cosi RodiFix im Kindersitz-Test 2017

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Der RodiFix* von Maxi Cosi gehört mittlerweile zu den Klassikern unter den Kindersitzen von 15 bis 36 Kilogramm. Er überzeugt durch einen einfachen und schnellen Einbau im Auto und kann sowohl mit Isofix als auch mit einem Dreipunkt-Gurt befestigt werden. Durch die einfache Handhabung ist das Risiko eines fehlerhaften Einbaus stark minimiert, was die Sicherheit während der Fahrt erhöht.

Für den Komfort sorgen jeweils zwei Sitz- und Ruhepositionen, die je nach Bedarf schnell eingestellt werden können. So kann das Kind auch bei längeren Fahrten im Auto bequem schlafen.

Mehr Sicherheit durch optimale Gurtführung
Ein ganz klarer Pluspunkt sind die Hörnchen unterhalb der Kopfstütze die sicher für eine optimale Gurtführung sorgen. Durch das Seitenaufprallsystem wird das Risiko einer Kopfverletzung bei einem Unfall bis zu 20 Prozent verringert.

Zusätzlich ist der RodiFix* durch sein recht leichtes Gewicht und das einfache Ein- und Ausbauen sehr gut dazu geeignet, es schnell auch in anderen Fahrzeugen zu benutzen. Gut für Eltern, die öfter mal die Kindersitze in anderen Autos benutzen müssen.

Für einen Preis von rund 200 Euro hat man mit dem Maxi Cosi RodiFix* ein solides und stabiles Modell eines Kindersitzes, das alle Mindestanforderung der Prüfnormen und Sicherheitskriterien erfüllt und und lange Zeit hält.

Reboard-Kindersitze nach der neuen i-Size-Prüfnorm im Kindersitze Test 2017

Wenn ein Kind aus der Babyschale rausgewachsen ist, fährt es meistens in einem Kindersitz mit der in Fahrtrichtung ausgerichtet. Allerdings sind Babyschalen gerade aus dem Grund so sicher, weil sie gegen die Fahrtrichtung im Auto befestigt werden. Als Faustregel kann man sagen: Bis zu einem Alter von vier Jahren fahren Kleinkinder sicherer in einem Autokindersitz mit, der rückwärts gerichtet ist.

Reboard-Kindersitze – oder auch Reboarder genannt – sind Kindersitze, die wie eine Babyschale gegen die Fahrtrichtung eingebaut werden. Hier haben wir für euch die Reboarder Besafe iZi Kid X2 i-Size, Cybex Sirona M2 i-Size* und den Recaro Zero.1 für euch verglichen.

Besafe iZi Kid X2 i-Size (von 1 bis 4 Jahre) im Kindersitz-Test 2017

Der Reboard-Kindersitz iZi Kid X2 i-Size von Besafe gehört zu den Testsiegern unter den i-Size-Kindersitzen in der Größe für Kinder von 1 – 4 Jahre. In puncto Sicherheit wurde er von Stiftung Warentest mit der Bestnote 1,1 ausgezeichnet – und auch die Schadstoffüberprüfung ergab eine glatte 1.

Durch die sichere Befestigung ausschließlich mit Isofix und einem zusätzlichen Seitenaufprallschutz ist das Verletzungsrisiko in diesem Kindersitz nach den Crashtests von Stiftung Warentest als sehr gering eingestuft worden – das gilt sowohl für den Front- als auch für den Seitencrash.

Verletzungsrisiko durch SIP+ um 20 % gesenkt
Insbesondere der Seitenaufprallschutz Plus (SIP+) sorgt allerdings dafür, dass das Verletzungsrisiko um weitere 20 Prozent reduziert wird. Zusätzlichen Schutz und damit tatsächlich maximale Sicherheit unter den Kindersitzen, die entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden, bietet die Softschale mit EPS, die im Falle eines Aufpralls die entstehende Energie absorbiert.

Der Verlauf der Gurte lässt sich optimal an das Kind anpassen und sorgt so für zusätzliche Sicherheit und die sehr gute Polsterung sorgen nicht nur für Bequemlichkeit und Komfort, sondern auch für weiteren Schutz – und dennoch ist in diesem Reboarder noch genügend Platz für das Kind, so dass es nicht eingeengt sitzt. Die verschiedenen Ruhepositionen lassen sich auch während der Fahrt mit einem schnellen Handgriff einstellen, so dass das Kind schnell in eine Schlafposition wechseln kann, wenn Bedarf besteht.

Der iZi Kid X2 i-Size ist zu einem Preis von ca. 520 Euro erhältlich und gehört damit zur oberen Preisklasse unter den Kindersitzen. Dafür garantiert dieser Kindersitz allerdings auch allerhöchste Sicherheit nach allen neuen Prüfstandards.

Cybex Sirona M2 i-Size (von 0 bis 4 Jahre) im Kindersitz-Test 2017

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Der Sirona M2 i-Size* gehört als Reboarder zu den neuen i-Size-Kindersitzen mit der europaweiten Prüfnorm ECE-R 129, die es seit Juli 2013 gibt. Er ist von Geburt bis ungefähr 4 Jahre geeignet, genauer gesagt für Kinder mit einer Größe von 45 bis 105 cm – denn die i-Size-Kindersitze richten sich nicht mehr wie in den anderen Normgruppen nach dem Gewicht des Kindes, sondern nach der Größe. Dennoch wird aber auch das Sitzgewicht bis 8 Kilogramm angegeben.
Ab 76 cm auch in Fahrtrichtung verwendbar
Da die Montage von Reboard-Kindersitzen immer gegen die Fahrtrichtung erfolgt, gelten diese Kindersitze als besonders sicher. Ab einer Größe von 76 cm ist es aber auch möglich den Sirona M2 in Fahrtrichtung anzubringen – und dieser Wechsel erfolgt sogar sehr schnell und einfach durch das einfache Isofix-Klicksystem.

Der Cybex Sirona* sitzt sehr stabil im Auto und hat laut Stiftung Warentest ein geringes Verletzungsrisiko sowohl beim Front- als auch beim Seitencrash. Die Handhabung des Einbaus erfolgt einfach und problemlos und der sehr gute Gurtverlauf sorgt dafür, dass das Kind ausreichend geschützt ist.

Für den Komfort sowohl für das Kind als auch für die Eltern sorgen die praktische Einhand-Bedienung, die den Kindersitz ziemlich schnell in eine andere Position verstellen lassen. Der lineare Seitenaufprallschutz sorgt zusätzlich für maximale Sicherheit und die 12-fach höhenverstellbare Kopfstütze sorgen für einen optimalen Schutz bei jeder Größe des Kindes.

Ganz aktuell im Oktober 2016 bei Stiftung Warentest mit einem Gesamturteil von Gut ist der Cybex Sirona M2 i-Size* – zu einem Preis von rund 400 Euro – ein Reboard-Kindersitz, der auf höchstem Niveau ab der Geburt für Sicherheit im Auto sorgt – und das bis zu vier Jahre lang.

Recaro Zero.1 i-Size (von 0 bis 4 Jahre) im Kindersitz-Test 2017

Von Geburt an sicher sitzen Babys in der Reboard-Babyschale von Recaro. Die Zero 1 gehört ebenfalls zu den neuen Kindersitzen nach der neuen Prüfnorm ECE-R 129 und ist für Kinder bis 105 cm oder einem Gewicht bis 18 Kilogramm geeignet. Da es zusätzlich ein mitwachsender Kindersitz ist, ist er ab einem Gewicht von 9 Kilogramm auch für die Fahrtrichtung zugelassen.

Durch die Montage mit Isofix und der zusätzlichen Befestigung mit Stützfuß sitzt der Recaro Zero.1 sehr stabil im Auto und sorgt so für ein höchstes Maß an Sicherheit. Ob der Sitz richtig in das Auto eingebaut wurde, wird in einem speziellen Anzeigenfenstern angezeigt.

Schadstoffprüfung ergab Bestnote 1,0
Laut den Testergebnissen von Stiftung Warentest wird das Verletzungsrisiko als gering eingestuft. Das gilt sowohl für einen frontalen Aufprall als auch für den Seitenaufprall. Bei der Schadstoffprüfung schnitt der Zero.1 bei dem letzten Kindersitze-Test von Stiftung Warentest im Oktober 2016 mit einer glatten 1 ab.

Was den Komfort und die Bequemlichkeit des Recaro Zero.1 betrifft, hat dieser durch viele Features anderen Kindersitzen einiges voraus. So ist der komplette Kindersitz 360 Grad drehbar und ermöglicht dem Kind ein müheloses Ein- und Aussteigen – bzw. Eltern wird das Anschnallen des Kindes maßgeblich erleichtert, was wiederum Fehler in der Angurtung verhindert.

Der variable Sitzverkleinerer sorgt schon bei den ganz Kleinen für die ideale Passform und der Sitzschaum in der Polsterung passt sich individuell an den Körper des Kindes an – das ist nicht nur für das Kind bequem und angenehm, sondern sorgt gleichzeitig auch für zusätzlichen Halt. Auch eine angenehmen Schlafposition lässt sich mit einem schnellen Handgriff einstellen.

Mit einem Preis von rund 500 Euro gehört auch dieser Reboard-Kindersitz zu den Kindersitzen aus der oberen Preisklasse – wir sind allerdings davon überzeugt, dass sich diese Anschaffung in puncto Sicherheit, Bedienung und Komfort lohnen.

Mitwachsende Autokindersitze der Gruppe I/II/II im Test 2017

Mitwachsender Kindersitz mit Fangkoerper | © panthermedia.net / FamVeldman

Mitwachsende Kindersitze klingen auf der einen Seite sehr praktisch, da man sie sehr lange nutzen kann. Allerdings sind sie nicht für jedes Alter optimal geeignet, da sie so konzipiert sind, dass ein Kind möglichst lange hineinpasst. Das heißt: Sie fallen größer und breiter aus und durch spezielle Einsätze werden sie für kleinere Kinder verkleinert. Dadurch ist so ein mitwachsender Kindersitz gerade für Babys nicht ganz so optimal.

Dennoch gibt es durchaus Kindersitze, für Babys bis zu 12 Jahr konzipiert wurden – jedoch empfehlen wir ab Geburt die Verwendung einer Babyschale, da nur ein Kindersitz, der gegen die Fahrtrichtung montiert wird, die maximale Sicherheit bieten kann. Ab einem Alter von ca. 4 – 6 Jahren allerdings kann es sinnvoll sein, nicht einen Kindersitz einen festen Normgruppe (I oder II) zu kaufen, sondern einen mitwachsenden Kindersatz zum Beispiel der Gruppen I/II, II/III oder auch I/II/III.

In unserem Vergleich findet ihr die mitwachsenden Kindersitze Cybex Pallas M-fix*, Joie Transcend* und den Multiprotector Fix II* von Casualplay.

Cybex Pallas M-fix im Kindersitz-Test 2017

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Der Pallas M-fix* von Cybex ist ein mitwachsender Kindersitz für ein Gewicht von 9 bis 36 Kilogramm oder Kinder von ungefähr einem bis 12 Jahren. Kleinere Kinder werden in diesem Kindersitz mit einem Fangkörper gesichert, was ein Verletzungsrisiko minimiert. Der Einbau des Sitzes erfolgt entweder mit Isofix oder wird mit einem Dreipunkt-Gurt befestigt – wird Isofix verwendet, erhöht sich dadurch maßgeblich die Sicherheit.
Testsieger der Normgruppe I/II/III
Bei einem Seitencrash wird der Pallas M-fix* von Stiftung Warentest als ein Autokindersitz mit einem sehr geringen Verletzungsrisiko eingestuft und zählt somit als Testsieger der Gruppe I/II/III zu den sicheren Kindersitzen. Im Auto steht der Kindersitz ziemlich stabil und auch die Gurte verlaufen sehr gut, so dass das Kind optimal und sicher angeschnallt werden kann.

Der tiefenverstellbare Fangkörper dieses Kindersitzes ist ein ganz klares Plus, wenn es um die Sicherheit von den ganz Kleinen geht. Sollte es zu einem Aufprall kommen, wird die dann entstehende Energie über den Fangkörper verteilt und durch die absorbierenden Materialien minimiert – so entsteht ein ähnlicher Effekt, wie wir es von einem Airbag kennen.

Ein weiteres Merkmal für höchste Sicherheit ist der verstellbare Seitenaufprallschutz. Wenn das Kind ungefähr 4 Jahre ist, kann der Pallas M-fix* mit wenigen Handgriffen zu einem Kindersitz aus der Normgruppe II/III umgebaut werden.

Durch das recht hohe Gewicht und den zusätzlichen Fangkörper erfordert der Pallas M-fix* allerdings einen hohen Platzbedarf im Auto – wer aber nicht ständig den Sitz in andere Fahrzeuge wechseln muss, findet mit dem Pallas einen sicheren und komfortablen Kindersitz, den man bis zu 11 Jahre lang nutzen kann.

Zu einem Preis von rund 300 Euro hat mit mit dem Pallas M-fix* von Cybex ein sicheres und komfortables Multitalent, das vor allem auch im Preis-Leistungs-Verhältnis absolut überzeugt.

Joie Transcend im Kindersitz-Test 2017

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Der Joie Transcend* ist ein stabiler und gut verarbeiteter Kindersitz, der ebenfalls für einen Nutzungszeitraum von 1 bis 12 Jahren vorgesehen ist. Zur Sicherung von Kleinkindern hat er einen Fangkörper statt die üblichen 5-Punkt-Gurte.

Wird der Fangkörper ab einem Alter von ca. 3 – 4 jahren nicht mehr gebraucht, findet die Sicherung mittels dem Dreipunkt-Gurt des Autos statt. Für zusätzlichen Schutz sorgen bei diesem Allrounder ein Seitenaufprallschutz, der einzeln aktiviert werden kann. Damit werden speziell der empfindliche Kopf, der Brustbereich und das Becken geschützt.

Sicherheitskissen 4-fach in der Tiefe verstellbar
Für die Nutzung in der Gruppe I – also ab einem Alter von ca. einem Jahr oder einem Gewicht ab 9 Kilogramm bietet der Joie Transcend* ein Sicherheitskissen an, das vierfach in der Tiefe verstellbar ist und dadurch für einen zusätzlichen Rundumschutz sorgt.

Die Kopfstütze lässt sich 10-fach in der Höhe verstellen, so dass der Kindersitz entsprechend der Größe des Kindes ideal mitwachsen kann. Gleichzeitig weiten sich die Seitenflügel durch das Verstellen der Kopfstütze, damit mehr Platz für das Kind entsteht.

Für zusätzlichen Komfort und weitere Sicherheit sorgen die weiche und angenehme Polsterung und die gute Beinauflage – und trotz allem Komfort ist er zudem noch im Auto selbst ziemlich platzsparend.

Mit einem Preis von rund 200 Euro ist der Joie Transcend* ein günstiger Kindersitz, der optimal für den langen Einsatz geeignet ist und alle notwendigen Sicherheitsstandards erfüllt.

Casualplay Multiprotector Fix II im Kindersitz-Test 2017

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Der Casualplay Multiprotector Fix II* ist ein stabiler, solider und mitwachsender Kindersitz, der ebenfalls für den Zeitraum von 1 bis 12 Jahren genutzt werden kann beziehungsweise auf ein Gewicht von 9 bis 36 Kilogramm ausgelegt ist. Stiftung Warentest bewertete diesen Kindersitz der Gruppe I/II/III insgesamt mit gut, insbesondere die Handhabung ist bei diesem Sitz sehr einfach. Das Verletzungsrisiko wird als durchschnittlich eingestuft.

Befestigt wird der Kindersitz entweder mit dem Isofix-Klicksystem oder mit dem üblichen Dreipunkt-Gurt – empfehlenswert und sicherer ist allerdings immer wieder die Montage mit Isofix, da der Sitz dadurch noch stabiler und fester im Auto steht. Durch den Fangkörper für Kleinkinder, die das Gurtsystem ersetzen, sitzen die Kleinsten fest und sicher im Sitz und sind zusätzlich bei Aufprällen geschützt.

Fangkörper unbedingt vorher mit dem Kind testen!
Allerdings sollte dieses System der Sicherung mit dem Kind vorher getestet werden, da sich nicht alle Kinder damit anfreunden können.

Wenn es dem Kind zusagt, fällt die Bedienung des Multiprotector Fix II* schnell und einfach von der Hand. Für Komfort sorgen die angenehme weiche Polsterung und die gute Beinauflage. Mit wenigen Handgriffen kann der Sitz zudem in verschieden Positionen gebracht werden. So kann die Kopfstütze schnell auf die passende Größe eingestellt und die Sitzbreite angepasst werden. Auch die Neigung des Sitzes lässt sich mit einem Handgriff durch eine spezielle Drehvorrichtung anpassen.

Bei einem Preis von rund 400 Euro gehört der Casualplay Multiprotector Fix II* zwar nicht unbedingt zu den günstigsten Modellen, er überzeugt aber vor allem durch sein Sicherheitssystem und die Tatsache, dass man ihn über einen sehr langen Zeitraum nutzen kann.

Fazit

Unter den Babyschalen schneidet insgesamt der Evo-Lunafix* ganz klar am besten ab. Besonders die Punkte Sicherheit, Bedienung und Komfort sind hier besonders hervorzuheben. Im Preis-Leistungs-Verhältnis ist der absolute Spitzenreiter aus unserer Sicht allerdings der Maxi Cosi Citi* – diese Babyschale für rund 100 Euro erhält man hier einen sicheren und zudem leichten Babysitz, mit dem man nichts falsch machen kann.

Unter den Autokindersitzen der Gruppe I (von 9 bis 18 Kilogramm) ist der Kiddy Phoenixfix 3* unser absoluter Favorit – sowohl in allen Sicherheitsaspekten, der Bedienbarkeit und dem Komfort als auch im Preis-Leistungs-Verhältnis – für 230 Euro gibt dieser Sitz ein hohes Maß an Sicherheit und überzeugt ebenso in der Bedienung, Ergonomie und ist dazu noch ein echtes Leichtgewicht.

In der Gruppe von 15 bis 36 Kilogramm ist der Cybex Solution M-fix* unser Top-Favorit. Besonders Sicherheit wird hier groß geschrieben und auch in der Bedienbarkeit und Ergonomie schneidet er besonders gut ab. Unter den Reboard-i-Size-Sitzen hat ganz klar der Besafe iZi Kid X2 i-Size die Nase vorn. Mit rund 520 Euro kann man ihn sicherlich als Mercedes unter den Kindersitzen bezeichnen, dafür gibt es hier aber auch Sicherheit auf dem höchsten Standard.

Aus der Gruppe der mitwachsenden Kindersitze (I/II/II) finden wir den Joie Transcend* besonders empfehlenswert. Dieser Kindersitz überzeugt durch Sicherheit und bei einem Preis von ungefähr 200 Euro ist es ein Kindersitz mit einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis.

Je nach den eigenen Anforderungen und dem Alter des Kindes gibt es einige gute Kindersitze, die alle notwendigen Sicherheitsanforderungen erfüllen und die neuesten Prüfzeichen haben. Nicht empfehlenswert, da sie laut Stiftung Warentest mit mangelhaft abgeschnitten haben sind dagegen unter anderem die Kindersitze Nuna Rebl (i-Size-Babyschale), der Hauck Varioguard (Reboard-Kindersitz bis 18 Kilogramm), der KidsEmbrace Batman (9 bis 36 Kilogramm) und der Diono Radian 5.

Kindersitze Test 2017 | Kindersitze im Vergleich und Test + Erfahrungen 2017
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