Kinderwagen

Tipps zum Kauf eines Kinderwagen!

Wer glaubt, es sei schwierig das passende Auto für sich zu finden, hat bislang noch keinen Kinderwagen oder Liegebuggy gekauft. Das Sortiment ist enorm umfangreich und derart mit Fachbegriffen gespickt, das es werdenden Eltern schwindelig wird. Dabei ist die Bandbreite gar nicht verwunderlich. Schließlich muss der Kinderwagen zahlreiche Jobs meistern und zugleich der flinken Entwicklung des Kindes standhalten. Um Licht ins Dunkle zu bringen, ist eine strategische Vorgehensweise beim Kauf sinnvoll. So lassen sich viele Varianten ausschließen, bevor die Details und speziellen Funktionen der Kinderwagen anvisiert werden.

Doch wie fängt man bei der Wahl des Kinderwagen an?

Ein luxuriöser Kinderwagen mit stattlicher Bereifung ist schick, stößt mit seinem Wendekreis im Supermarkt schnell an seine Grenzen. Während viele Sportkinderwagen auch auf dem Waldweg punkten, erweisen sich Buggys beim Rangieren in der City oder in öffentlichen Verkehrsmitteln als praktisch. Für temporeiche Sprints beim Sport ist der Jogger-Kinderwagen gedacht.

Damit wäre der erste Schritt klar: Bevor ein Blick ins Sortiment renommierter Hersteller wie Hauk, Hartan, Teutonia oder Bugaboo geworfen wird, sollte der persönliche Lebensstil konkretisiert werden. Es ist wesentlich, ob die Heimat eher ländlich oder städtisch charakterisiert ist. Auch spezielle Eigenschaften der Umgebung wie Strände oder Bergetappen sollten bedacht werden.

Gleich darauf stellt sich die Frage, ob öffentliche Verkehrsmittel oder das eigene Auto bevorzugt werden. Viele Reisesysteme kombinieren beispielsweise Autositze mit dem Kinderwagen. Wenn die frisch gebackene Mama schon in der Elternzeit mit dem Joggen oder Inlineskaten durchstarten möchte, sollte auch dieses Hobby nicht außen vor bleiben.

Dank dieser Überlegungen grenzt sich das Portfolio an Kinderwagen für die Mobilität ab dem 6. Monat bereits ein. Zuvor kommen Eltern um einen Erstlingswagen nicht herum. So funktional und wendig Buggys, Sportwagen oder Babyschalen auch sind: Ärzte raten von dem längeren Transport der Neulinge in diesen Modellen ab. Solange es die Muskulatur dem Kleinen nicht erlaubt, eigenständig zu sitzen, geht es liegend auf Tour. Aufgrund des vorprogrammierten Wechsels nehmen viele Familien einen Kombikinderwagen oder ein Travel-System ins Visier.

Dynamisch: Travelsystem und Kombikinderwagen!

Diese beiden Kategorien der Multitalente sind keineswegs deckungsgleich. Kombikinderwagen bieten eine komfortable Ausstattung für den Spaziergang mit dem Neugeborenen. Wenn Babys für das nächste Level der Mobilität bereit sind, kann das Modell zum Sportkinderwagen, der auch Shopper genannt wird, umgebaut werden.

Travel-Systeme bieten ein Grundgestell, auf das je nach Lust und Laune verschiedene Einheiten justiert werden. So verwandeln sich zum Beispiel auf der Kurzstrecke Buggys in Autositze und auf der Langstrecke wird die Babywanne für den langen Waldspaziergang montiert. Dank cleverer Technik geht der dynamische Wechsel leicht von der Hand. Allerdings muss bedacht werden, dass nicht alle Reisesysteme das gesamte Spektrum vom Erstlingswagen über den Liegebuggy bis hin zum Kindersitz umfassen. Manche Systeme empfehlen sich nur für den Neuling oder erst ab dem 6. Monat.

Das hohe Maß an Flexibilität hat auch seinen Preis. Deshalb sollte beim Kauf von diesen Kinderwagen überlegt werden, welche Funktionen tatsächlich relevant sind. Wenn sich die Familienplanung nicht auf einen Sprössling beschränkt, verändern sich die Mobilitätswünsche schlagartig. Geschwisterwagen ermöglichen den Transport von zwei Kindern im unterschiedlichen Alter. Zwillingskinderwagen sind die passende Antwort beim doppelten Glück. EIn großer Vorteil ist wenn der Kinderwagen im Alter mitwächst. Dies ist häufig bei Kombikinderwagen wie dem Bugaboo Cameleon 3 der Fall. Bei diesen Modellen relativiert sich der hohe Anschaffungspreis durch die mitwachsende Liegewanne, da nicht für jeden Wachstumsschub und jedes Alter ein neuer Kinderwagen benötigt wird.

Nachdem Sie sich für ein Modell entschieden und die Vorteile und Nachteile der einzelnen Modelle gegeneinander abgewogen haben, haben Sie allerdings erst die erste Hürde genommen. Denn je nach Kinderwagenhersteller und Ausführung gibt es deutliche Unterschiede im Funktionsumfang. Zusätzlich darf natürlich die Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden. Nachfolgend finden Sie Basics die jeder Kinderwagen haben sollte.

Worauf beim Kauf achten? Die Basics müssen stimmen!

Unabhängig von den Präferenzen gibt es einige Kriterien, die stets auf der Checkliste stehen sollten. Wickeltasche, Shopping-Bag, Tragetasche und viele Dinge mehr sind mit dabei. Ein großzügiger Einkaufskorb sollte also immer vorhanden sein.

Renommierte Hersteller wie Teutonia, Bugaboo, Hartan oder Hauck überbieten in der Regel das geforderte Maß an Sicherheit. Wer sich auf weniger bekannte Labels einlässt, sollte auf das TÜV-Zeichen und GS-Siegel achten. Diese Siegel sagen jedoch noch nichts über die praktischen Facetten sportlicher Kinderwagen aus. Die Beschaffenheit vom Material sollte in den hiesigen Gefilden sowohl für Sonnenschein als auch Regentage geeignet sein. Ob der mitgelieferte Regenschutz oder die Federung sich im Alltag bewähren, beantworten Kinderwagen Testberichte.

Praktische Kinderwagen Tests im Fachgeschäft

Was bei der Handhabung als praktisch empfunden wird, ist letztlich sehr individuell. Zum Beispiel kann ein massiver Buggy die Eltern mit eigenem Häuschen angesichts der Spurlage absolut überzeugen. Das identische Modell wird andernorts beim täglichen Transfer in die Dachgeschosswohnung zur Herausforderung. Deshalb sollte der favorisierte Kinderwagen einem Test in eigener Sache unterzogen werden.

Unter anderem werden die Fahreigenschaften, die Bedienung vom Verdeck, der Handbremse oder der verstellbaren Fußstütze und das Gewicht beäugt. Nicht zuletzt sollte bei der Gelegenheit auch der Transport mit dem Auto bedacht werden. Auch ein sportlicher Kinderwagen harmoniert nicht mit jedem Kofferraum. Damit die Mobilität mit dem Nachwuchs Freude bereitet, sollte der Buggy leicht verstaulich sein.

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