Mein Baby will nicht schlafen! – Wie wir unserem Kind beim Schlafen helfen

Baby beim Schlafen helfen | © panthermedia.net / Andriy Popov

Ein Baby schläft bis zu sechzehn Stunden. Dazwischen wacht es alle zwei bis drei Stunden auf, um zu trinken. Das Schlafbedürfnis nimmt im Laufe der Zeit ab, so brauchen Schulkinder nur mehr rund neun bis zehn Stunden Schlaf. Erholsamer und ausreichender Schlaf ist für die Entwicklung des Babys wichtig. Hat das Baby ein Schlafproblem, helfen eine ruhige Umgebung und die abendliche Routine.

Abendliche Einschlafrituale für gesunden Schlaf

Ausreichend Schlaf ist für das Kleinkind wichtig für das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Entwicklung. Während des Schlafes verarbeiten die Babys die Tageseindrücke. Je kleiner das Kind umso weniger Reize und Eindrücke kann es auf einmal verarbeiten. Der Körper produziert während des Schlafens mehr Wachstumshormone und die Hautzellen regenerieren sich.

Ruhige Nächte

Babys brauchen Ruhe | © panthermedia.net / Mitar gavric

Babys brauchen Ruhe | © panthermedia.net / Mitar gavric

Nicht immer gelingt es den Eltern, ihr Baby ins Bettchen zu legen und es schläft ein. Die Gründe, warum es mit der Nachtruhe nicht nicht immer funktioniert, sind vielfältig:

  • Zu grelles Licht
  • Das Baby ist zu übermüdet
  • Die Raumtemperatur ist zu hoch oder zu niedrig
  • Zu laute Umgebungsgeräusche

Wie bringe ich mein Kind dazu, alleine einzuschlafen?

Feste Schlafenszeiten und eine abendliche Routine sind hilfreich. Babys brauchen feste Gewohnheiten und lieben immer gleiche Abläufe. Das gibt ihnen Vertrauen und vermittelt Geborgenheit. Wichtig ist, die Rituale jeden Tag zur gleichen Zeit und in der gleichen Reihenfolge durchführen. Einschlafrituale bedeuten für das Kind, dass seine Welt in Ordnung ist und es die ungeteilte Aufmerksamkeit von Mama und oder Papa bekommt, ehe es sich für eine Nacht von ihnen trennen muss.

Ab in die Wanne

Baden vor dem Einschlafen | © panthermedia.net / oksun70

Baden vor dem Einschlafen | © panthermedia.net / oksun70

Beliebt bei Schlafenszeit-Ritualen ist das abendliche Bad. Das warme Wasser weckt Erinnerungen an die geborgene Zeit in Mamas Bauch und beruhigt. Beruhigende Badezusätze wie Lavendel helfen für eine angenehme Nachtruhe.

Der richtige Zeitpunkt für das Schlafengehen

Kleinkinder sollten immer zur selben Zeit in das Bett gebracht werden. Es ist zu empfehlen, dass Baby von Anfang an in das eigene Bettchen zu legen, gegebenfalls neben dem Elternbett. Das Kind muss nicht sofort einschlafen, lernt aber, zur Ruhe zu kommen. Babys müssen den Tag-Nacht-Rhythmus erst erlernen. Das Kind sollte zu Bett gebracht werden, bevor es zu müde und überreizt ist.

Ein Gutenachtlied lindert das Schlafproblem

Beim abendlichen Einschlafen helfen eine Spieluhr oder ein Gutenachtlied. Die leisen Töne läuten den neuen Abschnitt ein. Selbst wenn die Eltern nicht gerne singen und von ihren Gesangskünsten überzeugt sind, für das Baby ist die Stimme der Eltern die allerschönste auf der Welt.

Satte Kinder schlafen leichter ein

Die Allerkleinsten bekommen vor dem Einschlafen das Fläschchen oder Muttermilch. Ab dem Breikostalter empfiehlt sich als bekömmliche Abendmahlzeit ein warmer Milch-Getreide-Brei. Es gibt Kleinkinder, die am Abend zu müde sind, um sich ausreichend füttern zu lassen. Dann ist es hilfreich, die Abendmahlzeit zu splitten. Das Kind bekommt beispielsweise eine Stunde vor dem Zubettgehen eine kleine Portion und kurz vor dem Schlafengehen wieder Milchnahrung oder Muttermilch.

Essen zur richtigen Zeit | © panthermedia.net / Lev Dolgachov

Essen zur richtigen Zeit | © panthermedia.net / Lev Dolgachov

Hat der Nachwuchs ein Schlafproblem, ist das nicht nur für die Entwicklung und Gesundheit des Kindes negativ, sondern stellt gleichzeitig eine enorme Belastung für die Eltern dar. Allgemein fällt das Einschlafen bei Wärme, Ruhe und gedämpften Licht leichter. Ab dem neunten Monat schrecken Kinder auch immer wieder im Schlaf hoch. Der Grund dafür ist, dass sie jetzt zu träumen beginnen und getröstet werden möchten. Falls das Kind durch intensive Träumereien wach wird und zu weinen beginnt, sollten die Eltern beim Kind bleiben, es trösten und streicheln. Aber nicht aus dem Bett nehmen, bis es wieder eingeschlafen ist. Oft ist den Eltern gar nicht bewusst, worin die Problematik für das Schlafproblem ihres Kindes liegt. Im Gespräch mit Fachkräften, zum Beispiel dem Kinderarzt oder der Hebamme, werden die Probleme aufgezeigt und bringen eine Entlastung, die sich positiv auf das Schlafverhalten des Kindes auswirken.

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