Schwangerschaftsstreifen – Vorbeugung und Pflege

Die wichtigsten Fragen zum Thema Dehnungsstreifen

Anfänglich ist es noch die Entzückung über den allmählich wachsenden Babybauch und das neuerdings so üppige Dekolleté. Mit dem ersten Dehnungsstreifen kommt bei vielen werdenden Mamas jedoch die Erkenntnis, dass eine Schwangerschaft nicht nur das Leben, sondern auch den eigenen Körper unwiderruflich verändert. In diesem Artikel erfahren Sie, was Dehnungsstreifen sind, wie sie entstehen, wer davon betroffen ist, wie Sie diesen vorbeugen und schon entstandene Risse pflegen.

Was sind Schwangerschaftsstreifen und wie entstehen sie?

Die blassblauen bis rötlichen Dehnungsstreifen sind häufig das Ergebnis des sich lockernden Bindegewebes während der Schwangerschaft. Ohne ein elastisches Bindegewebe könnte sich die Haut nicht weit genug ausdehnen, um dem ungeborenen Kind den benötigten Platz in Form des Schwangerschaftsbauches zu schaffen. Die Bindegewebelockerung ist demnach eine ausgeklügelte Lösung der Natur.

Das Bindegewebe ist vergleichbar mit einem elastischen Gummiband: Bis zu einem gewissen Punkt kann es gedehnt werden, bevor es schließlich reißt. Überdehnt sich bei einer Schwangeren die Haut, kommt es zu Rissen in den unteren Hautschichten, die letztendlich oberflächlich als die bekannten Schwangerschaftsstreifen zu sehen sind. Auch die von etwaigen Wassereinlagerungen betroffenen Beine und Hüften sowie der größer werdende Busen bleiben oftmals nicht verschont.

Bekommt jede Schwangere Dehnungsstreifen?

Hier können werdende Mamas aufatmen, denn die Antwort ist ein klares „Nein“. Ob und wie viele Schwangerschaftsstreifen auftreten, ist eine Frage der Veranlagung und des Typs. So kämpft beispielsweise die eine Schwangere mit 13 Kilo Gewichtszunahme gegen die Risse am Bauch, wohingegen die andere mit ganzen 30 Kilo zusätzlichem Gewicht nicht einen einzigen narbenähnlichen Streifen zu verzeichnen hat. So ungerecht es ist: Je straffer das ursprüngliche Bindegewebe, desto schneller reißt Selbiges und es bilden sich Schwangerschaftsstreifen. Nicht nur werdende Mütter, sondern auch viele Teenager leiden unter Dehnungsstreifen. Vorwiegend junge Mädchen, deren Körper weibliche Rundungen entwickeln, sind davon betroffen.

Kann ich den unliebsamen Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Einmal entstandene Dehnungsstreifen gehen nicht wieder weg. Mit der Gewichtsabnahme und dem wieder straffer werdenden Bindegewebe verblassen sie jedoch. Daher ist die Vorbeugung eine sehr wichtige Maßnahme im Kampf gegen diese unliebsamen Streifen. Die Präventionsmaßnahmen beginnen schon bei der Ernährung. Hartnäckig hält sich der Irrglaube, dass eine Schwangere von nun an für zwei essen muss, dabei sollte sie lediglich gesund für zwei essen. Eine ausgewogene Ernährung sollte daher nicht nur im Hinblick auf die gesunde Entwicklung des Babys, sondern ebenso aufgrund möglicher Schwangerschaftsstreifen eine absolute Selbstverständlichkeit sein.

Neben der Ernährung kann den unschönen Rissen mit einer entsprechenden Pflege vorgebeugt werden. Die beanspruchten Körperregionen sollten während der gesamten Schwangerschaft sowie der Wochenbettphase zwei- bis dreimal täglich mit einem Öl oder einer Lotion in großflächigen, kreisenden Bewegungen massiert werden. Alternativ, bis auf den meist sensibleren Brustbereich, kann die Zupfmassage angewendet werden. Hierfür wird die obere Hautschicht zwischen Zeigefinger und Daumen sanft geknetet, gerollt und gezupft.

Wie pflege ich schon entstandene Dehnungsstreifen?

Bereits entstandene Schwangerschaftsstreifen benötigen viel Feuchtigkeit, damit Haut und Bindegewebe an Elastizität gewinnen. Eine feuchtigkeitsspendende Creme oder ein speziell auf diese Problematik abgestimmtes Körperöl sind treue Helfer. Die betroffenen Stellen sollten ein- bis zweimal am Tag wie oben beschrieben massiert werden.

Fazit: Ob und wie viele Schwangerschaftsstreifen entstehen, ist eine Frage der Veranlagung. Vorbeugende Maßnahmen und eine gute Pflege können jedoch für Resultate sorgen, mit denen Frau leben kann.

Schwangerschaftsstreifen – Vorbeugung und Pflege
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Über Cindy (39 Artikel)
Ungebetene Ratschläge, morgendliche (manchmal auch ganztägige) Übelkeit und nichts Passendes mehr im Schrank haben - Mamis und solche, die es in naher Zukunft werden, dürfte das bekannt vorkommen. Ein guter Grund mehr also, alles rund um Schwangerschaft, Baby sowie die kleinen und großen Katastrophen im alltäglichen Familienwahnsinn mal genauer zu betrachten. Üblicherweise höre ich auf den Namen Cindy, vermehrt auch auf Mama und Schatz. Schon zu Schulzeiten konnte ich gut mit Worten, vor allem Andere in Grund und Boden quasseln. So kam es wohl auch, dass ich, nach einigen Umwegen, bei der Schreiberei und schließlich bei Babyrocks gelandet bin. Hier finden Sie Cindy auf <a href="https://plus.google.com/u/0/117461279702419049184/" rel="author" />Google+</a>.

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