Tierische Freunde für unsere Kinder – Wieso Hund, Katze und andere Haustiere wertvoll sind

Ein Haustier für die Familie | © panthermedia.net / alenkasm

Viele Kinder wünschen sich irgendwann ein Haustier. Es reizen ein weiches Fell, große Kulleraugen und das Gefühl, gebraucht zu werden. Einige Haustiere eignen sich ab einem gewissen Alter der Kinder hervorragend als Anfänger-Haustiere, ein gewisses Verantwortungsgefühl sowie Selbstständigkeit können sich ausprägen. Zudem hat ein gemeinsames Haustier das Potential, ein wertvolles Familienmitglied werden zu können.

Welches Haustier ist für uns das richtige?

Ein Haustier soll her – aber welches eignet sich am besten für das Zusammenleben mit einer Familie mit Kindern? Wir stellen euch geeignete Tiere vor.

Die Katze

Katze als Haustier | © panthermedia.net / Lev Dolgachov

Katze als Haustier | © panthermedia.net / Lev Dolgachov

Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen, über 11 Millionen Stubentiger leben in unseren Haushalten. Für die Katzen spricht, dass die Tiere sehr unabhängig und pflegeleicht sind. Sind alle Hausbewohner ausgeflogen, kann der Tiger über eine Katzenklappe einfach herein und heraus kommen. Katzen jagen auch mal ihr Futter selbst, sind kinderlieb und meist außerordentlich verspielt, verschmust und lernwillig. Wer in einer Wohnung lebt kann auch eine Katzenrasse wählen, die nicht unbedingt hinaus muss. Auch jüngere Kinder können bereits bei der Fellpflege, der Reinigung der Katzentoilette und beim Basteln von Katzenspielzeug aktiv mithelfen und etwas über Verantwortung und Pflichten lernen.

Der Hund

Hund als Haustier | © panthermedia.net / DmitryPoch

Hund als Haustier | © panthermedia.net / DmitryPoch

Der Hund hat zusammen mit der Katze wohl den größten Kuschelfaktor. Gemeinsam kann man sich auf eine Rasse einigen, die zur Familie passt – zum Beispiel mit Hilfe eines Rassenbuches, eines Züchters, des Tierheimes oder eines Tierarztes. Wie groß sollte der Hund höchstens werden? Welche Charaktereigenschaften sind erwünscht? Hunde mit einem starken Jagdtrieb und stark ausgeprägten Wacheigenschaften eignen sich zum Beispiel weniger für eine Familie mit noch kleinen Kindern. Geeigneter sind daher eher ruhige Hunde, die mit dem alltäglichen Lautstärkepegel und „Herumgewusel“ zu Hause gut zurecht kommen. Welpen brauchen in der Anfangszeit intensive Betreuung, Hunde im Allgemeinen benötigen viel Auslauf und Zuwendung. Ältere Kinder können den Hund bereits selbstständig ausführen, einen Tierarztbesuch übernehmen und den Hund füttern. Insgesamt ist der Hund etwas pflegeintensiver als eine Katze, wird aber nach kurzer Zeit für die Familie als Freund unentbehrlich.

Kleintiere

Meerschweinchen als Haustier | © panthermedia.net / ksena32

Meerschweinchen als Haustier | © panthermedia.net / ksena32

Bei den Kindern sind die Dauerbrenner das Kaninchen, das Meerschweinchen und der Hamster. Der Hamster eignet sich noch weniger für kleine Kinder, da er tagsüber seine Ruhe braucht und erst abends aktiv wird. Er kann zwar allein gehalten werden, jedoch benötigt der Stall regelmäßige Reinigung und das Kuscheln muss vorsichtig geschehen. Kaninchen und Meerschweinchen brauchen mindestens einen Partner im Stall, je nach Rasse kann dieser Stall auch draußen im Garten stehen. Weder Kaninchen noch Meerschweinchen sind in der Haltung kostenintensiv, sie können sehr zahm werden und auch jüngere Kinder können sie schon bürsten, mit ihnen schmusen oder ihnen frisches Heu oder Stroh bringen. Sie sind pflegeleicht und es stört sie nicht, wenn man den halben Tag nicht zu Hause ist.

Vögel

Ziervögel sind sehr beliebte Haustiere. Sie verursachen keine Allergien, benötigen relativ wenig Platz und die Pflege und Fütterung sind nicht sehr kompliziert. Sehr kleine Kinder müssen nur aufpassen, dass sie den Vogel beim Herumlaufen oder Herumfliegen nicht aus versehen verletzen. Viele Ziervogelarten werden sehr zutraulich, lassen sich streicheln und aus der Hand füttern oder können sogar ein wenig sprechen lernen.

Fazit

Welches Haustier nun wirklich das richtige ist, sollte in Ruhe gemeinsam überlegt werden. Kleinkinder können zum Beispiel schnell einmal die Lust am neuen Mitbewohner verlieren. Dann müssen Mama und Papa in der Lage sein, die komplette Pflege für das Tier zu übernehmen. Andere Tiere könnten zu groß werden oder gar gefährlich sein, zu zeit- oder kostenintensiv oder auch zu alt werden. Möchte Mama sich um die Bartagame kümmern, wenn der Junior im Urlaub ist? Interessiert sich das Töchterchen mit 16 noch für ihre Schildkröte? Vielleicht also doch lieber erst einmal zwei Kaninchen.

Tierische Freunde für unsere Kinder – Wieso Hund, Katze und andere Haustiere wertvoll sind
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