Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen und Auswege

Mögliche Ursachen für Kinderlosigkeit und medizinische Maßnahmen

Unerfüllter Kinderwunsch
[dropcap]F[/dropcap]röhliches Kinderlachen, kleine Füße, die durch die Wohnung tapsen und das eigene Kind beim Wachsen beobachten. Eltern genießen Privilegien, welche so kostbar sind, dass sie einem unbezahlbaren Schatz gleichkommen. Für einige Paare aber ist ein unerfüllter Kinderwunsch Realität. Dieser kann psychische und physische Ursachen haben. So kann ein unerfüllter Kinderwunsch etwa durch die eigene Lebensart, chronische Krankheiten oder Verletzungen bedingt sein. Dem zum Widerstand, bieten die Medizin und die Homöopathie variable Möglichkeiten an, damit Paare nicht kinderlos bleiben müssen.

Unerfüllter Kinderwunsch: Ärztlichen Beistand suchen

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist in erster Linie belastend, da schnell Gedanken aufkommen, welche sich um die Prognose „Unfruchtbarkeit“ drehen. Vor vorschnellen Diagnosen sollte immer ein Arzt zurate gezogen werden. Und in der Regel auch erst dann, wenn sich selbst nach einem Jahr ungeschütztem Verkehr keine Schwangerschaft einstellen will. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist besonders schwerwiegend, wenn Frauen schon mehrfach Fehlgeburten erlitten haben, noch bevor das Kind lebensfähig war. In solchen Fällen ist die medizinische Prognose meist eine Sterilität (eine Unfruchtbarkeit).

Untersuchungen zur Unfruchtbarkeit bei Frau und Mann

Natürlich gibt es viele Faktoren, welche für eine zeitweilige Unfruchtbarkeit verantwortlich sein können, ein Arztbesuch kann meistens Gewissheit geben. Um eine Sterilität festzustellen, werden beide Partner Untersuchungen unterzogen.

So wird bei der Frau getestet ob und wann sie einen Eisprung hat, wie ihre Eileiter geschaffen sind und ob Zysten oder Krankheitsbilder die Eileiter blockieren. Bei dem Mann ist es etwas einfacher. So wird hier in erster Linie das Sperma untersucht, ob die darin enthaltenen Spermien lebensfähig sind und wie stark sie sich bewegen. Zudem werden die Samenstränge und die Prostata auf Fehlbildungen untersucht. Sollten die Untersuchungsergebnisse aussagen, dass Mann oder Frau teilweise unfruchtbar sind, d. h. zu einem Prozentsatz unter 60, können variable Methoden helfen, dass gegen einen unerfüllten Kinderwunsch etwas getan werden kann.

Mögliche Ursachen: Stress, Depression, Über- / Untergewicht

In erster Linie sollte die eigene Lebensweise betrachtet werden. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist häufig das Produkt von seelischer Belastung, welche durch Stress, Depressionen und hohem Erwartungsdruck ausgelöst wird. Auch entsteht ein unerfüllter Kinderwunsch, wenn zu viel Alkohol, Koffein oder Nikotin zu sich genommen wird, bei Drogen jeglicher Art natürlich auch. Zudem kann ein unerfüllter Kinderwunsch durch starkes Über- und Untergewicht begünstigt werden.

Medizinische Indikationen gegen Kinderlosigkeit

Hormonpräparate

Wenn solche Lebenseinstellungen nicht zutreffen, kommt die Medizin zum Einsatz. Diese versucht in erster Linie mit Hormonpräparaten zu helfen. Ein unerfüllter Kinderwunsch entsteht aber auch durch Missbildungen der inneren Geschlechtsorgane oder andere Krankheitsbilder. So ist ein unerfüllter Kinderwunsch häufig das Produkt von Erkrankungen wie einer Endometriose (Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut) oder von Zysten. Bei einigen Missbildungen und Krankheiten können Operationen helfen.

Künstliche Befruchtung

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann in letzter Instanz mit einer künstlichen Befruchtung bewältigt werden. So wird eine In-Vitro-Behandlung, also eine künstliche Befruchtung, vorgenommen, wenn er fruchtbar und sie kaum fruchtbar ist. Hierbei werden Eizellen entnommen und in einem Reagenzglas befruchtet. Währenddessen erhält die Frau eine Hormonbehandlung, welche ihre Fruchtbarkeit fördern soll, um ihr die Eizellen einpflanzen zu können. Wenn ein unerfüllter Kinderwunsch aufgrund minderer Fruchtbarkeit seitens des Mannes besteht, werden aus seinem Sperma die lebensfähigen Spermien entnommen und in ihre Gebärmutter eingesetzt.
[box type=success]Falls Sie betroffen sind, wenden Sie sich auch immer an Ihre Krankenkasse. Denn in der Regel wird ein unerfüllter Kinderwunsch in seiner Behandlung zu 50 % von der Krankenkasse übernommen.[/box] Bild: Boris SV – Flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen und Auswege
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