Namenssuche – Trends, Modemagazine und Verwirrung

Kolumne: Aus dem Leben einer jungen Mama

Namenssuche
Den richtigen Babynamen zu finden ist gar nicht so leicht...
[dropcap]E[/dropcap]s kommt mir so vor, als wenn die Feindiagnostik in der 20. Schwangerschaftswoche und die damit verbundene Bekanntgabe des Geschlechts schon ewige Zeiten her sind. Offenbar nicht lang genug, denn wir haben immer noch keinen Namen für unser Würmchen. In Anbetracht meines bald zu platzen drohenden Kugelbauches sollten wir jedoch ganz schnell einen finden – und uns dann auch noch einig werden. Wir können uns zwar über solche essenziell wichtige Dinge wie die Wandfarbe im Kinderzimmer einigen, doch auf einen gemeinsamen Nenner beim Babynamen kommen wir nicht. Wie auch?

Ich lese, recherchiere und mache Vorschläge, was das Zeug hält. Und der baldige Papa? Ihm gefällt alles nicht, aber eine bessere Idee hat er auch nicht. Typisch Mann. Zum Glück konnten sich seine Eltern (oder auch nur die Mama) für einen bezaubernden Namen französischer Abstammung entscheiden.

Trendsetter bei der Namenssuche

In den wenigen Momenten, in denen ich ein Modemagazin in der Hand halte, wird mir immer wieder klar, weshalb derartige Lesemomente mittlerweile der Seltenheit angehören. Für jeden Aspekt des Lebens gibt es einen monatlich wechselnden Trend. So ist es scheinbar auch mit Babynamen. Heute top, morgen Flop.

Allein aus Kindergarten, Grund- sowie Realschule und Freundeskreis kenne ich sieben Nicoles und fünf Christians. Das Problem mit den beliebten Namen ist offensichtlich. Jeder hat sie, keiner will sie später mehr.

Wer will schon wie fünf oder sechs andere im näheren Umfeld heißen? Das sorgt nur für unnötige Verwirrung und zur Unterscheidung für solche kreativen Einfälle wie beispielsweise Nicole S. und Nicole M.

Doppel- und Zweitnamen

Apropos Verwirrung: Dieser Zustand stellt sich bei mir regelmäßig in puncto Doppel- und Zweitnamen ein. Gehören die zusammen, müssen die zusammen genannt werden oder ist der zweite Name nur so eine Art Platzhalter, damit es auf dem Ausweis und diversen Formularen besser aussieht? Kein Doktortitel, dafür ein zweiter Name? Eines ist jedoch klar: Doppelte oder mehrfache Namen sorgen für Aufsehen, ob nun – wie bei mir aus Verwirrung – oder anderen Gründen sei dahin gestellt. Auf der Suche nach einem geeigneten Namen für Papis angehende Prinzessin habe ich auf der Internetseite von möglichen Entbindungskliniken gestöbert, welche Namen andere frischgebackene Eltern ihren Sprösslingen geben. Ein Name ist mir besonders ins Auge gefallen: Henrietta Flower Jamie Martha. Nun ja, einprägsam ist das allemal. Die Namenssuche geht also weiter.

Bildquelle: Harsha K R – Flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Namenssuche – Trends, Modemagazine und Verwirrung
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