Was tun bei Hand-Fuß-Mund-Krankheit? – Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Kind ist krank | © panthermedia.net /ilona75
Kind ist krank | © panthermedia.net /ilona75

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine häufig auftretende Viruserkrankung, die zwar hoch ansteckend ist, aber in den meisten Fällen harmlos verläuft. Die Beschwerden der Erkrankung ähneln der einer Erkältung. Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber sowie Appetitlosigkeit sind typische Symptome. Erst einige Tage nach dem Auftreten der ersten Beschwerden, tauchen die typischen Bläschen und Flecken auf. Eine Therapie ist jedoch ganz selten notwendig. Dennoch ist ein Besuch beim Kinderarzt ratsam, um zumindest die Symptome und die Ansteckungsgefahr zu mindern.

Verlauf und Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Auslöser für die Krankheit sind verschiedene Erreger der Enteroviren, die auf der ganzen Welt und nur bei Menschen zu finden sind. Sie siedeln sich vor allem im Darm an und sind besonders in den Spätsommer- sowie Herbstmonaten aktiv.

Die ersten Symptome der Viruserkrankung treten etwa nach ein bis zwei Wochen auf und verschwinden nach sieben bis zehn Tagen. Im europäischen Raum sind häufig Kinder unter zehn Jahren betroffen. Deshalb ist die Erkrankung auch so häufig in Kindergärten anzutreffen. Aber Erwachsene und ältere Kinder können sich ebenso anstecken.


Häufig auftretende Symptome der Krankheit

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Halsschmerzen
  • Gliederschmerzen

Nach ein bis zwei Tagen, nachdem das Fieber aufgetreten ist, bilden sich beim erkrankten Kind die ersten Bläschen, Flecken und kleine Geschwüre. Der oft schmerzhafte Ausschlag verbreitet sich auf Zunge, Mundschleimhaut und Zahnfleisch. Hinzukommt ein meist nicht juckender Hautausschlag an Händen und Füßen. Aber auch Körperstellen wie Ellbogen, Gesäß und Knien können betroffen sein.

Krankheitsverlauf meist ohne Komplikationen

Kind schnaubt sich die Nase | © panthermedia.net /Reanas
Kind schnaubt sich die Nase | © panthermedia.net /Reanas

In der Regel klingt die Erkrankung beim Kind nach rund zehn Tagen behandlungslos ab. Nur selten kann es zu Komplikationen kommen. Dazu zählen unter anderem Lungen- und Bindehautentzündungen. Dennoch ist ein Besuch beim Kinderarzt aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen können auch andere Erkrankungen wie beispielsweise eine Mandelentzündung oder eine Herpesinfektion ähnliche Symptome hervorrufen. Deshalb ist eine eindeutige Diagnose wichtig. Zum anderen können auftretende Beschwerden mit entsprechender Behandlung gemindert werden.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Hohe und lange Ansteckungsgefahr

Zwar verläuft die Viruserkrankung in der Regel harmlos, aber tückisch ist die Ansteckungsgefahr. Denn das Kind kann sich zum einen auf mehreren Wegen anstecken.


  • über eine fäkal-orale Übertragung
  • über Husten oder Niesen
  • über eine Schmierinfektion (z.B. Bindehautentzündung)

Zum anderen scheidet das erkrankte Kind noch Wochen nach Abheilen der Krankheit die Viren aus. Somit besteht auch nach einigen Wochen hohe Ansteckungsgefahr. Das Positive ist, dass bei rund 80 Prozent der Erkrankten eine Immunität gegen die Virenerkrankung entwickelt wird.

Vorbeugung bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Kleines Kind wäscht sich die Hände | © panthermedia.net /Komokvm
Kleines Kind wäscht sich die Hände | © panthermedia.net /Komokvm

Auch wenn die Ansteckung hoch ist, kann man der Erkrankung recht einfach entgegenwirken. Denn Hygiene ist dabei ein wichtiges Thema. Regelmäßiges Händewaschen – besonders nach jedem Toilettengang – helfen das Risiko einer Infektion zu verringern. Außerdem sollten Toiletten, Türgriffe und Spielzeuge gründlich gereinigt werden. Engen Kontakt zum erkrankten Kind hingegen ist zu vermeiden, um sich nicht selbst anzustecken.

Fazit zum behandeln von der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine sehr verbreitete Viruserkrankung mit hoher Ansteckungsgefahr. Doch was sich zunächst als gefährliche Krankheit anhört, ist auf den zweiten Blick eigentlich ganz harmlos. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen treten die ersten Symptome wie Fieber, Hals- und Gliederschmerzen. Dass es sich dabei nicht um eine herkömmliche Erkältung handeln kann, zeigt der auftretende Ausschlag in der Mundschleimhaut. Dieser wird vom erkrankten Kind oft als schmerzhaft empfunden. Anders der Ausschlag an Händen und Füßen. Nach rund zehn Tagen klingen die Symptome ab. Eine Therapie ist in der Regel nicht notwendig. Dennoch kann ein Kinderarzt die Beschwerden wirkungsvoll behandeln.

Was tun bei Hand-Fuß-Mund-Krankheit? – Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
Artikel bewerten





-Anzeige-