UPDATE 2017: Was tun, wenn Ihr Baby auf sich warten lässt?

42. Schwangerschaftswoche | © panthermedia.net /subbotina

Kündigt sich Ihr Baby noch in der 42. Schwangerschaftswoche nicht an? Dann müssen Sie sich mit dem Gedanken anfreunden, dass die Geburt schon bald eingeleitet wird. Um eine Einleitung einer Geburt noch umgehen zu können, empfehlen Hebammen und Frauenärzte verschiedene Methoden, die wir im Folgenden eingehender vorstellen.

Ursachen für eine Verzögerung der Geburt

Sie bewegen sich in der 42. Schwangerschaftswoche bereits im unteren Trimester der Schwangerschaft bzw. im elften Monat. Der Fötus dürfte nun ca. 52 cm groß sein und zwischen 3800 und 4.000 g wiegen; kann aber bei großen Eltern auch durchaus 56-57 cm betragen mit einem Gewicht von bis zu knapp 5 000 g. Bereits ab der 1. SSW kann man das Endgewicht und die Entgröße abschätzen, wie man auf der verlinkten Fachseite schön nachlesen kann. Wichtig ist jedoch sich keinen Druck damit zu machen. Die Verzögerung einer bevorstehenden Geburt kann dabei später sowieso vielerlei Ursachen haben und muss nicht im mütterlichen Verhalten begründet sein.

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Der Großteil aller Mütter möchte eine künstliche Einleitung einer Geburt verhindern und ist dankbar für jeden Hinweis, um eine entspannte, natürliche Geburt zu erleben. Darüber hinaus gilt es als erwiesen, dass die Einleitung einer Geburt, fast immer schmerzhafter abläuft als ein natürlicher Werdegang, denn die Wehen treten plötzlich auf und fallen auf diese Weise um ein Vielfaches intensiver aus.

Wann wird eine Geburt eingeleitet?

In einigen Fällen wird das Hormon Prostaglandin eingesetzt. Es macht den Muttermund weicher und bereitet diesen auf die Geburt vor. Hat sich der Muttermund leicht geöffnet, helfen Tropfen, die Geburt voranzutreiben. Auch wenn eine natürliche Geburt, als Idealvorstellung gilt, kommen manche nicht an einer Einleitung vorbei. Die schlussendliche Entscheidung über eine mögliche Einleitung trifft der Arzt oder die Hebamme. Sie sind sich nicht sicher, ob die Einleitung wirklich das Beste für Ihr Baby ist? Dann holen Sie sich eine zweite Meinung.

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Folgende Gründe gelten als die häufigsten Ursachen für eine Geburtseinleitung:

  • schlechte Versorgung Ihres Babys,
  • ein vorzeitiger Blasensprung,
  • Stichtag mindestens zehn Tage überschritten,
  • Schwangerschaftsdiabetes,
  • zu wenig Fruchtwasser oder
  • schlechte Herztöne des Babys.

Ist weder der Muttermund geöffnet, noch der Gebärmutterhals verstrichen, wird die Geburtseinleitung mithilfe eines Wehenmittels durchgeführt. In diesem ist das Hormon Prostaglandin enthalten. Ein Arzt bzw. eine Schwester bringen das Zäpfchen entweder direkt in die Scheide ein oder geben es in Form eines Gels auf den Gebärmutterhals. Eine genaue Prognose, wann es zum Einsetzen der Wehen kommt, kann an dieser Stelle nicht gemacht werden. In jedem Fall erfolgt eine regelmäßige CTG Kontrolle.

Kaiserschnitt

Kaiserschnitt | © panthermedia.net /Rado Varbanov

Das Hormon Oxytocin setzt die Wehen in Gang

Eine andere Situation stellt sich dar, wenn der Muttermund bereits geöffnet ist. Wollen die Wehen dennoch nicht in Gang kommen, legt ein Arzt eine Infusion eines Wehentropfs. Es handelt sich dabei um das Hormon Oxytocin – dieses signalisiert Ihrem Körper: Es ist an der Zeit für die ersten Wehen! Setzen die Wehen dann ein, wird der Tropf wieder entfernt. Die Geburt kann beginnen.

Setzt sich die Geburt jetzt endlich in Gang, verabreicht der Arzt zumeist einen Wehenhemmer. Wie ist dies zu erklären? Zum Teil wird das Baby durch besonders heftige Wehen unter Stress gesetzt. So kann es manchmal sinnvoll sein, der Mutter einen Wehenhemmer zu verabreichen, um die Kontraktionen für kurze Zeit zu minimieren. Wehenhemmer sollen Baby und Mama entspannen.

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Diese Hausmittel setzen Ihre Wehen in Gang

Natürlich gibt es einige Hausmittel, die sich bewährt haben, um auf natürliche Art und Weise die Wehen auszulösen. Eines der ersten Hausmittel ist ein Schäferstündchen mit dem eigenen Partner. Wussten Sie das im männlichen Sperma das Hormon Prostaglandin enthalten ist? Dieses wirkt äußerst positiv auf die Bildung von Wehen und regt zum Beispiel die Kontraktionen im Bauch der Mutter an.

Bewegung bringt Wehen in Schwung

Machen Sie einen Spaziergang, denn über die Bewegung wirkt der erhöhte Druck auf den kindlichen Kopf sowie auf den Gebärmutterhals. Ist ein Spaziergang für Sie in Ihren Stadium zu anstrengend, setzen Sie sich auf einen Gymnastikball und lassen Ihr Becken langsam kreisen. Auch diese Art der Bewegung kann die Wehen auslösen. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrer Hebamme und nehmen einen Wehen-Cocktail nicht ohne Absprache ein.

Unser Fazit – UPDATE 2017

Lassen sich die Kleinen länger als bis zum errechneten Termin Zeit, spannen sie die Geduld der Mütter und Väter auf eine harte Probe. Ihnen bleiben jedoch vielseitige Möglichkeiten, auf natürliche Art und Weise durch einfache Hausmittel die Wehen auszulösen. Ist Ihr Kind jedoch zwischen 10 und 14 Tagen über den Geburtstermin hinaus, wird jede Hebamme und jeder Arzt die Geburt einleiten. Hier greifen die Fachärzte zum Teil zu Hormonen, die die Wehen in Gang bringen, sodass Ihr Baby auf schonende und natürliche Weise zur Welt kommt.

http://www.urbia.de/club/hebammen-sprechstunde/forum/thread/221893
http://www.liliput-lounge.de/themen/geburt/stichtag-ueberschritten/

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